Dr. Veit M. Dörken, Universität Konstanz
Dipl. Ing. Hubertus Nimsch, St. Ulrich

Morphology and anatomy of pollen cones and pollen in Podocarpus gnidioides Carrière (Podocarpaceae, Coniferales) and its evolutionary relevance 

pfNachRechtsBulletin of the Cupressus Conservation Project, Vol. 4, N°1, 25. Juni 2015
   Artikel s. S. 36 ff.

Kurzfassung flagge deutschland 30X20

  

podocarpus gnidioides

Pfeil nach oben Podocarpus gnidioides
10-jährige Jungpflanze, St. Ulrich
Foto:© H. Nimsch

podocarpus gnidioides fruechte

Pfeil nach oben Podocarpus gnidioides
Früchte
Mt. Dore, Neukaledonien
Foto:© H. Nimsch

Podocarpus gnidioides gehört zu den seltensten Podocarpus-Arten und ist nur in wenigen Sammlungen zu finden.
Besonders fertiles Material war bislang nicht verfügbar.
Daher existieren bislang keinerlei Studien über dessen reproduktive Strukturen.

Ein 10jähriges Individuum, kultiviert als Topfpflanze in der Lebendsammlung von Hubertus Nimsch, produzierte 2014 das erste Mal Pollenzapfen.
Die Pollenzapfen von Podocarpus gnidioides wurden mittels Mikrotomtechnik und REM untersucht.
Trotz der isolierten systematischen Stellung innerhalb der neukaledonischen Podocarpus-Arten zeigt Podocarpus gnidioides keine einzigartigen Merkmale in Morphologie und Anatomie seiner hyposporangiaten Pollenzapfen.

Beide, sowohl die Pollenzapfen als auch die Pollen, sind sehr klein und gehören zu den kleinsten innerhalb der rezenten Podocarpus-Arten.
Der Großteil der Pollenzapfen war unverzweigt, jedoch wurden auch einige Pollenzapfen gefunden, die im basalen Bereich eine oder zwei seitliche Verzweigungen aufwiesen.
Jeder der seitlichen Zapfen stammt aus einer eigenen Seitenknospe, so dass die Basis jedes seitlichen Zapfens von mehreren bleibenden Knospenschuppen umgeben ist.
Dies ist ein großer Unterschied zu anderen Koniferen mit verzweigten Pollenzapfen wie z.B. Cephalotaxus (Taxaceae), bei denen der gesamte “Blütenstand“ sich aus einer einzigen Knospe entwickelt.
Es konnte außerdem gezeigt werden, dass in den aufrechten Pollenzapfen von Podocarpus gnidioides der Pollen sekundär präsentiert wird.
Jedoch sind weitere Untersuchungen an Material, das in der freien Natur gesammelt wurde, nötig.

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