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Aktuelle Seite: HNVeröffentlichungenDacrydiumCharakterisierung von Dacrydium x suprinii NIMSCH

Dacrydium x suprinii NIMSCH
Charakterisierung

II. Einführung [A]

A 1  Taxonomie der Gattung Dacrydium

Die Gattung Dacrydium wurde von Solander et Forster im Jahre 1807 aufgestellt.
In der Systematik wird die Gattung Dacrydium zur Klasse der Pinopsida, der Ordnung Pinales und zur Familie der Podocarpaceae gestellt.
Die alte Gattung Dacrydium wurde 1969 durch D.J. DE LAUBENFELS einer Revision unterzogen. Nach der letzten Revision durch C.J. QUINN 1982 wurde sie aufgegliedert in Falcatifolium, Halocarpus, Lagarostrobos, Lepidothamnus und Dacrydium.
(MOLLOY 1995 gliedert Lagarostrobos colensoi aus und stellt die neue Gattung Manoao auf.)  
Das Artenspektrum der Gattung umfasst heute ca. 20 Arten, davon 4 Arten in Neukaledonien.

A 2  Verbreitung

Die Verbreitung der Gattung erstreckt sich über den südostasiatischen Raum bis nach Ozeanien.
Von Nord nach Süd ist die Gattung im Süden von China, in Thailand, Vietnam, Phillipinen,  Indonesien, Papua Neu Guinea, den Solomonen-Inseln, den Fiji-Inseln, Neukaledonien und Neuseeland verbreitet.
Die hier behandelten Arten Dacrydium araucarioides und Dacrydium guillauminii sowie ihre Hybride sind nur im SO von Neukaledonien verbreitet.

  Dacrydium guillauminii Altbaeume Chutes de la Madeleine
pfNachObenChutes de la Madeleine: Naturstandort von
Dacrydium guillauminii und Dacrydium x suprinii

 

A 3  Beschreibung

Die immergrünen Bäume und Sträucher der Gattung Dacrydium sind diözisch und sehr nahe mit der Gattung Podocarpus verwandt.
Die Nadeln juveniler und adulter Pflanzen können sich sehr deutlich voneinander unterscheiden (Beispiel: Dacrydium araucarioides) oder sich sehr ähnlich sehen (Beispiel: Dacrydium guillauminii).
Die ungestielten, männlichen Zapfen stehen einzeln, die weiblichen Zapfen haben nur wenige fertile Zapfenschuppen.
Die Samen sind z.T. oder ganz von einem fleischigen Arillus umgeben.
Die geringe Gesamthöhe der beiden hier behandelten Arten im Alter von bis 6 m  bzw. 4 m und die schwachen Stamm­dimen­sionen schließen eine Nutzung aus.
Das gelbe bis rötliche Holz hat eine schöne Maserung, steht aber im Gegensatz zu anderen Dacrydium-Arten, hier - infolge geringer Dimensionen - nicht zur Nutzung zur Verfügung.
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