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Charakterisierung

Publikationen über Dacrydium

Dacrydium x suprinii NIMSCH
Charakterisierung

 

I. Allgemeine Einführung in das Forschungsgebiet

1. Geographische Daten

Nouvelle-Calédonie liegt zwischen 19° Grad und 23° Grad südl. Breite und 164° Grad und 167° Grad östl. Länge.
Fundgebiet: Im SO der Grande Terre; Plaine des Lacs, Karten N° 4837, Série orange vom Institut géographique national.
Bereich: Chutes de la Madeleine.

2. Klima

Das Klima ist tropisch-ozeanisch.
Die jährlichen Niederschläge reichen von unter 1000 mm in den westlichen küstennahen Gebieten und bis zu 4000 mm in den Gebirgsmassiven des Mt. Paine im Norden und dem Massif de Kouakoué sowie dem Mt. Humboldt im Süden.
Die Niederschlagsmenge im Plaine des Lacs liegt zwischen 2000 mm und 3000 mm.
Die Durchschnittstemperaturen sind ozeanisch bedingt sehr ausgeglichen und bewegen sich in Nouméa zwischen 22° und 24° C.
 

3. Boden

Die vorherrschenden Magnesium-Eisen Silikate bzw. deren Verwitterungs­produkte sind an ihrer intensiv rotbraunen Färbung zu erkennen.
Diese sogenannten Serpentinböden stehen oft in hoher Mächtigkeit an oder sind in allen Übergängen bis hin zum offen anstehenden Gestein zu finden.
Dieser Boden und der stark färbende rote Staub prägen ein Drittel der Insel und die Landschaft im Plaine des Lacs.
Diese ultrabasischen Gesteine oder Peridotite, deren Silikatgehalt weniger als 45% beträgt, sind charakterisiert durch einen Mangel an Calzium und in Abhängigkeit davon, an Phosphor, Aluminium und Alkalien (besonders Kalium).
Dagegen zeichnen sie sich durch einen hohen Anteil an Eisen und Magnesium sowie durch ihren teilweise hohen Schwermetallgehalt an Chrom, Nickel, Kobalt und Mangan aus.
Dieser Umstand hat sich sicher auch auf die Evolution der Flora ausgewirkt.
Der wichtige Rohstoff Nickel wird seit 1875 und bis zum heutigen Tage abgebaut.
Auch zukünftig wird leider durch den Nickelabbau mit schwerwiegenden Folgen für die Natur zu rechnen sein.
Durch Prospektion und Wegebau wird die lockere Vegetation und die dünne Humusauflage schnell zerstört und starke irreparable Erosionen sind die Folge.

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